Outsourcing ist einer der umstrittensten Begriffe in der Wirtschaft, denn während die einen nur positive Aspekte erkennen können, sehen die anderen auch zahlreiche negative Aspekte bei dieser Variante. Das Outsourcing bedeutet im Grunde genommen nichts anderes, als dass Unternehmen einzelne Aufgaben oder ganze Geschäftsbereiche ausgliedern. Diese werden an Drittunternehmen vergeben, um so Kosten einzusparen und sich besser auf die Kerngeschäfte zu konzentrieren.

Die Vorteile

Die Vorteile zeigen sich klar in der Einsparung von Kosten. So werden beim Outsourcing weniger Mitarbeiter benötigt und die Unternehmen können auf spezialisierte Agenturen zurückgreifen: Diese werden die entsprechenden Arbeiten schneller erledigen können, was zu mehr Effektivität führen kann.

Ausfallzeiten, wie sie für eigene Mitarbeiter entstehen, gibt es beim Outsourcing nicht. Damit fallen wiederum weniger Kosten an, was die gesamte Liquidität des Unternehmens verbessern kann.

Die Nachteile

Die Nachteile beim Outsourcing zeigen sich in einer geringeren Flexibilität der Unternehmen. Auf geänderte Nachfragebedingungen können sie nicht so schnell reagieren, wie bei einer In-House-Lösung. Ebenfalls ergibt sich ein gewisser Grad der Abhängigkeit vom Outsourcing-Partner, der nur schwerlich behoben werden kann.

Vielfach wird Outsourcing mit Personalabbau verbunden. Die eigenen Mitarbeiter können somit demotiviert werden, die Folge davon ist: Das Arbeitsklima wird rauer, die Mitarbeiter sind weniger leistungsbereit und kündigen mitunter innerlich.

Outsourcing die Entscheidung

Wenn ein Unternehmen mit dem Gedanken an Outsourcing spielt, sollte es sich ausreichend Zeit lassen, eine entsprechende Entscheidung zu treffen. Denn es handelt sich um eine strategische Entscheidung, die sämtliche Prozesse im Unternehmen beeinflussen kann.

Meist werden Verträge langfristig abgeschlossen, ein Zurück ist somit kaum noch möglich. Dass dies aber oftmals nötig ist, zeigt der Begriff Insourcing. Denn vielfach mussten Unternehmen die ausgelagerten Bereiche wieder in das Unternehmen eingliedern, weil zu viele Nachteile und ein zu großer Know-how-Verlust aufgetreten sind.

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